Bargemon

„Die Perle des Haut Var“, balanciert zwischen bewaldeten Hügeln und Kalksteinfelsen. Mit seinem Amphitheater markiert Bargemon die Grenze zwischen Dracénie und Artuby. Im Herzen des Dorfes führt die „Museumsrunde“ von Brunnen zu schattigen Plätzen und verleitet zum „farniente“, dem süßen Nichtstun.

Dieses auf 480 Höhenmetern gelegene malerische Dorf, zu dessen wichtigsten natürlichen Reichtümern der strahlende Himmel sowie die zahlreichen Springbrunnen zählen, entzückt ganz Europa.  

Zum Charme des Ortes hinzu kommt die Nähe zum Meer (Fréjus, Saint-Raphaël, Saint-Tropez, Cannes) oder zu den Bergen sowie die kurze Entfernung zu den Seen Sainte-Croix, Saint-Cassien und zu den Gorges du Verdon (Schluchten des Verdon). Es ist ein idealer Ort für Ruhe- und Erholungssuchende um Ferien zu machen.  

Bargemon kommt aus dem Keltischen und bedeutet Berg. Aufgrund seiner geographischen Lage wurde das Dorf auch mit dem Ausdruck „Perle des Départements Var“ bedacht. Im Norden überragt von den senkrechten Felsen des Blaque-Meyanne-Gebirges und dem Gipfel Col du Bel Homme (951m), im Südosten umgeben vom Hügel von Sainte Anne, liegt das Dorf wie eine Perle in ihrer Schmuckschatulle.

GESCHICHTE & KULTURELLES ERBE

Bei einem Spaziergang durch das alte Dorf können Sie die Festungsmauern und Tore aus dem 12. und 16. Jahrhundert, die Pfarrkirche Saint-Etienne im gotisch-provenzalischen Stil aus dem 15. Jahrhundert, die im Jahre 1609 gebaute Kapelle Notre-Dame de Montaigu, das Museum/die Galerie Honoré Camos, den alten Brotofen und die Springbrunnen bewundern.

DAS MUSUEM/DIE GALERIE HONORÉ CAMOS

Ehemalige Kapelle Saint-Etienne aus dem 14. Jahrhundert, im 17. Jahrhundert für die Schwarzen Büßer wieder aufgebaut.

Im Museumsbereich in der ersten Etage wird das Dorfleben im Laufe der Jahrhunderte dargestellt (das Skelett des „ Bel homme“, die Geschichte der Familie Villeneuve-Bargemon, die Nachgestaltung eines Schuhmacherateliers, die Erinnerung an den Widerstand in Bargemon, die Turmuhr des Dorfes…).

Die Apsis der Kapelle ist für Honoré Camos, der Tiermaler genannt, reserviert. Seine vom Museum Grévin gefertigte Büste aus Wachs steht neben einigen seiner Werke.

Das Erdgeschoss der Kapelle zeigt das ganze Jahr über temporäre Ausstellungen zeitgenössischer Künstler oder Themenausstellungen.

DAS "FOSSILIEN- UND MINERLAIEN" -MUSEUM

Eine Freude für die Besucher… Ammoniten, Fische, Farne, Seeigel, Gipssteine, Amethysten, Granate, Berylle und weitere Wunder erwarten Amateure und Neophyten, die diese fast 3000 Stücke umfassende Sammlung mit Freude entdecken werden.

SCHREIBMASCHINENMUSEUM

Hier befinden sich Schreibmaschinen, Rechenmaschinen und Registrierkassen aus dem Jahrhundert zwischen 1840 und 1940.

PFARRKIRCHE

Sie ist in der Befestigungsmauer an ein altes Stadttor angebaut. Ihr quadratischer Glockenturm stammt aus dem 17. Jahrhundert.

Die Engelsköpfe auf dem Hochaltar sind das Werk von Schülern von Pierre Puget.

DIE KAPELLE NOTRE-DAME DE MONTAIGU

Im Inneren finden sich zwei Altaraufsätze: jener des Hochaltars, der durch gedrehte Säulen in drei Teile aufgeteilt ist, ein vergoldeter Holzaltar und zahlreiche Ex Voti. Eine wunderbare aus Belgien importierte Statuette machte aus der Kapelle seit dem 17. Jahrhundert jeden Ostermontag eine Pilgerstätte.

NATUR & REGIONALE KULINARISCHE ERZEUGNISSE

DIE ÖLMÜHLE

Die Ölkooperative von Le Riou ist im Winter geöffnet. Diese Nachbarschaftsmühle ist ein Glücksfall für viele kleine Erzeuger, die ein nach reinster provenzalischer Tradition hergestelltes Olivenöl lieben

DIE SPRINGBRUNNEN UND DIE WASCHPLÄTZE

Der Brunnen des Rathausplatzes wurde im Jahr 1805 aufgestellt. Er ist mit einem „mélarguier“, einem Waschplatz, der auch dem Tränken der Tiere oder dem Waschen der Tierhäute der Gerber des Landes diente, versehen.

Das Rathaus, das im Mittelalter das Krankenhaus war, hat auf der Fassade seinen ursprünglichen Namen beibehalten.

Der Springbrunnen des Platzes Philippe Chauvier (Name eines in Bargemon geborenen provenzalischen Dichters 1833-1903) stammt aus dem 16. Jahrhundert. Er steht unter Denkmalschutz, verfügt aber leider nicht mehr über seinen „mélarguier“.

Der Waschplatz des Couchoire-Viertels ist der ehemalige öffentliche Waschplatz. Durch das unaufhörliche Geschwätz der Wäscherinnen war er lange Zeit ein rühriges Zentrum zur Verbreitung lokaler Nachrichten.  

Auf der Straße Richtung Callas findet sich ein Springbrunnen mit dem Namen Couchoire, der ein Wasser führt, dessen Qualität der des Wassers von Evian nahekommt.

Dieser Brunnen, der von einer modernen Skulptur überragt wird, stammt vom Künstler Sauveur Ramos.

La carte