Châteaudouble

Châteaudouble, „der Adlerhorst", dominiert das „klassifizierte Gelände" der Schluchten der Nartuby.
Diese kleine Zitadelle beherbergt hinter ihren hohen Fassaden Terrassen mit beeindruckenden Ausblicken.
Von ihrem Wachturm und ihrer Orientierungstafel - mit Angabe der Windrichtungen - aus können Felsen und wilde Landschaften bezähmt werden.

In Châteaudouble sind die Aussichten atemberaubend. Die hohen Fassaden verschmelzen mit den Felsen und überragen die Schluchten der Nartuby um eine Höhe von 130 Metern. Geschichtsinteressierte Besucher, Naturliebhaber oder versierte Sportler finden in Châteaudouble alle Vergnügungen für einen gelungenen Aufenthalt.
Panoramaterrassen, Restaurants, Geschäfte sowie Handwerker laden Sie zur Entspannung ein und werden Sie zu begeistern wissen.

GESCHICHTE & KULTURELLES ERBE

"Châteaudouble, double château"

Im Jahre 1027 aufgrund seiner Konstruktion auf einem unzugänglichen Gipfel  noch „castellum diaboli", das Schloss des Teufels, genannt, entwickelt sich der Name ab dem 13. Jahrhundert zu Châteaudouble. Das Dorf zählte damals zwei Schlösser, eines auf dem Gelände wo sich heute der Friedhof befindet und das andere am  gegenüberliegenden Ufer (links) der Nartuby. Festungsmauern und Turm sorgten für eine große Sicherheit des Ortes. In der Mitte des 15. Jahrhunderts verlässt das Dorf den zu eng gewordenen ursprünglichen Standort, um sich, gegen die Felsen gelehnt um die neue „Notre Dame de l’Annonciation“ (Maria Verkündigung) gewidmete Kirche zu formieren.

Nostradamus und Châteaudouble

Der durch seine Schluchten natürlich befestigte und geschützte Ort hat eine der großen Persönlichkeiten der Provence inspiriert.  
Der berühmte Mediziner und Astrologe Nostradamus erwähnt das Dorf in einer seiner Prophezeiungen:
„Châteaudouble, double château, la rivière sera ton tombeau"  (Châteaudouble, doppeltes Schloss, der Fluss wird dein Grab sein) - in dem Fluss Nartuby den Verantwortlichen für die Abnutzung der das Dorf beschützenden Felsen sehend.

Spaziergang im Dorf

Die Ankunft gestaltet sich besonders malerisch: ein riesiger Felsblock dient als Wächter und ein Tunnel öffnet den Weg zu einer Reise in die Vergangenheit. Von Straßen zu „Caldades“, zu Gewölbe-Passagen, zu den geschnitzten Giebeln der Häuser - hier tritt der Charme Châteaudoubles zu Tage: Der große Waschplatz aus dem Jahre 1811, die Kapelle Saint Pierre mit ihrer kuppelförmigen Apsis, der „ neue“ Turm, das Aussichtspavillon mit Blick auf die Schluchten und die Kapelle Saint Jean.
Die Kirche Notre Dame de l’Annonciation, die im Jahre 1550 gebaut und im Jahre 1678 vergrößert wurde, enthält viel unter Denkmalschutz stehendes Mobiliar, darunter 3 Altare, eine Eingangstür aus dem 17. Jahrhundert sowie Taufbecken aus dem 16. Jahrhundert.

Der Bauherr, Adonis Volpato, hat in Châteaudouble insbesondere bei der Restaurierung der Kapelle Saint Jean und der Kirche de l’Annonciation seine Spuren hinterlassen.

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