Le Muy

„Das Land der Begegnungen", das das Estérel - mit dem Mauren-Massiv verbindet - Le Muy spielt mit Farben und Kontrasten. Ein duftender Markt zur Verkostung der Produkte der Provence sowie Freizeitaktivitäten wie Kanufahren, Reiten, Klettern oder Wandern zum Abschalten und zum Entspannen.

Ein bunter Markt, der größte im östlichen Teil des Départements Var und berühmte Weinberge laden Sie ein, die lokalen Produkte zu probieren.
Grüne Inseln entlang der Flüsse und unser mediterraner Wald mit seinen Porphyrfelsen regen zu Aktivitäten wie Kanufahren, Reiten, Klettern oder Wandern an.
Fotografen und Botaniker werden die Ruhe unserer an Fauna und Flora reichen Buschwälder zu schätzen wissen.

GESCHICHTE & KULTURELLES ERBE

Ursprung des Namens

Dieser Ort wurde „Modius" genannt, was auf Lateinisch „Scheffel" oder „Muid" bedeutet - ein altes Hohlmaß, das je nach Provinz variierte.
Mit der Einführung des Französischen als obligatorischer Sprache tauchen im 16. Jahrhundert  die Bezeichnungen „Le Muey", dann „Le Muy" auf. Wir wissen nicht, warum diesem Land dieser Name gegeben wurde - außer man übernimmt die Hypothese, nach der es als großer Getreidespeicher der Kolonie von Fréjus während der Römerzeit gilt. Eine andere Version geht davon aus, dass der Name Le Muy vom provenzalischen Wort „Mueïo" herstammt, was „nasser Ort" bedeutet.

KULTURELLES ERBE

Die Kirche wurde im Jahre 1532 auf den in die Festungsmauern integrierten Grundmauern des zwölften Jahrhunderts (Notre Dame des Lauzes) wieder aufgebaut (Spuren von Pecherkern in den oberen Teilen der Apsis). Sie ist mit ihrem spitzbogenförmigen Schiff und ihrem aus dem Anjou stammenden Chor im Flamboyant-Stil, in dem die Gewölberippen ein kompliziertes Netz aus Kreuzungen bilden, schön anzusehen. Sie werden auch viele andere Skulpturen, Ex-Votos und Gemälde aus dem 12., 16. und 17. Jahrhundert entdecken, darunter insbesondere ein Gemälde, das  aus dem Jahre 1646 stammt und dem Heiligen Sebastian gewidmet ist sowie ein Werk, das die Heiligen Beschützer St. Clair, St. Eloi und St. Blaise darstellt.

Kapelle „Saint Pons Notre Dame de la Roquette“

Notre Dame de la Roquette gewidmete Kapelle. Privates Gelände. Feier immer am 1. Mai.
Gelände von San Luen : Castrum von Marsens
Vorgebirge, in welchem sich das „Alte Muy" befand. Bevor sie das heutige Dorf gründeten, versteckten sich die Menschen dort über den Ufern des Argens, um sich besser zu schützen.

Der Turm

Turm „Notre Dame", genannt Turm „Charles Quint". Heutzutage ist er während der Sommersaison ein Ausstellungsort. Historikern zufolge stammt er aus dem 13. Jahrhundert. Im Jahre 1536 verschanzten sich Einwohner von Le Muy in dem Gebäude, um Kaiser Charles Quint zu ermorden, der in die Provence eingefallen war. Durch den Widerstand der Einwohner von Le Muy aufgehalten, versprach der Kaiser ihnen das Leben, sofern sie sich ergeben würden. Sie ergaben sich, wurden aber dennoch gehängt.

Museum der Befreiung

Das an den Turm angrenzende Museum bietet Ihnen eine sehr schöne Ausstellung von Objekten und Dokumenten zur Landung in und Befreiung der Provence. Le Muy war am 15. August 1944 unter den ersten befreiten Dörfern im Département Var.

NATUR & REGIONALE KULINARISCHE ERZEUGNISSE

Der Markt

Jeden Sonntagmorgen bieten Ihnen mehr als 200 Händler im Herzen des Dorfes unter den jahrhundertealten Platanen vor der Kirche alle lokalen und regionalen Produkte an, fertig gekochte Gerichte, aromatische Gewürze sowie eine große Auswahl an Kleidungsstücken.
Es ist einer der größten Märkte der Region.
Donnerstags bietet ein kleinerer Markt seine sonnenverwöhnten Produkte zum Kauf an.

Natur

Sie können eine abwechslungsreiche und duftende Flora entdecken.
Die unnachahmlich roten Mauern des Estérel-Gebirges sind das Zeugnis einer Millionen Jahre alten intensiven vulkanischen Aktivität. Im Gegensatz dazu ist das Mauren-Massiv eine Abfolge grüner Hügel, getrennt durch einen Bach. Das Mauren- und das Estérel-Massiv laden geradezu zum Wandern ein.

La carte